Mittwoch, 1. Februar 2012

Test: Philips Avent SCD 525

Babyfon-Test:
Philips Avent SCD 525


Vor kurzem kam unser zweites Kind zur Welt. Für unseren Erstgeborenen hatten wir drei Jahre lang das Vorgängermodell des Philips Avent SCD 525 im Einsatz, und da wir damit sehr zufrieden waren, haben wir uns für das neue Modell desselben Babyfons entschieden, obwohl ich zuvor einige recht negative Testberichte darüber gelesen hatte.

Davon sollte man sich aber nun wirklich nicht allzu sehr beeindrucken oder beeinflussen lassen. Denn auch über das neue Philips Avent SCD 525 kann man weiß Gott nicht klagen. Daher ein erster Babyfon-Test:

Wirklich abgeschreckt hat mich anfangs nur der Preis. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass das Gerät sein Geld wert ist und wir es nicht mehr missen möchten. Doch aber in die näheren Details:

Zuerst zur Baby-Einheit:
Diese steht natürlich im Kinderzimmer, bei uns etwa 1,5 Meter vom Kinderbett entfernt auf der Fensterbank. Sie hat ein erfreulich langes Kabel für die Stromversorgung, so dass sie nicht unbedingt in der Nähe einer Steckdose stehen muss.

Das Gerät hat einen Lautsprecher (für die Gegensprechfunktion), natürlich ein Mikrofon und auch einen Temperatursensor. Darüber hinaus finden sich fünf Knöpfe am Gerät:
  • leiser/lauter
  • Melodie ändern (es stehen fünf Einschlaf-Melodien zur Auswahl)
  • Melodie an/aus
  • Gerät an-/abschalten
  • Nachtlicht an/aus
Nun zur Eltern-Einheit:
Diese ist erfreulich klein und kann entweder um den Hals (Schlaufenband) oder am Gürtel (Gürtelclip) getragen werden.  Das Display des Philips Avent SCD 525 zeigt die aktuelle Temperatur im Kinderzimmer und warnt akustisch bei zu hoher Temperatur (ab 30°C) und natürlich auch bei zu niedriger Temperatur.

Über das Display wird auch das Menü dargestellt, das mit vier Tasten gesteuert wird (Menü, +, -, OK). Hiermit kann man aus der Ferne die Einschlafmelodie de- und aktivieren oder das Nachtlicht ein- und ausschalten. Außerdem stellt man die Sensitivität der Babyeinheit ein und kann verschiedene Warnsignale ein- und ausschalten.

Philips Avent SCD 525 im Babyfon-Test:


An der Seite des Geräts befindet sich ein Knopf zum Aktivieren der Gegensprechfunktion. So kann man sein Kind direkt beruhigen, falls es nachts aufwacht, oder noch etwas mit ihm reden. Eine tolle Funktion, die uns schon viele Laufwege erspart hat.

An der oberen Kante des Geräts sind fünf blaue LEDs, die ebenfalls über Geräusche informieren, selbst wenn die Umgebung zu laut ist oder man den Ton der Elterneinheit leiser gestellt hat.

Der Empfang zwischen Baby-Einheit und Eltern-Einheit ist beim Philips Avent SCD 525 übrigens hervorragend. Selbst vom Kinderzimmer im Obergeschoss bis zum Büro im Keller oder zum Nachbarhaus gibt es keine Empfangsprobleme. Sollte die Verbindung doch mal abreißen, informiert das Elterngerät akustisch und optisch darüber, dass es keine Verbindung mehr hat.



Alles in allem ein sehr komfortables Gerät. Nach mehreren Wochen im Einsatz sind wir rundum damit zufrieden und können absolut keine Mängel feststellen. Sogar die Funktionen "Nachtlicht" und "Einschlaflieder", die ich zunächst für sinnlose Spielereien hielt, sind nun regelmässig im Einsatz.

Ach ja, fast vergessen: Wir waren auf der Suche nach einem Gerät mit guter Reichweite, das nicht abgehört werden kann. Somit kam nur ein DECT-Gerät in Frage. Letztlich haben wir uns für dieses Gerät auch deswegen entschieden, weil es eines der wenigen Eco-DECT-Geräte ist.

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